Umweltveloweg

Tourbericht der geführten Velotour auf dem Umweltveloweg Rapperswil – Bilten – Ziegelbrücke – Schänis – Lachen – Rapperswil

Tourbericht verfasst von Erika Wiederkehr:

Bei äusserst schönem und heissem Spätsommerwetter begab sich eine kleine Gruppe Velofahrer auf den Umweltveloweg. Es fanden sich Teilnehmer mit normalen Bikes wie auch einige mit E-Bikes zusammen. Der Start erfolgte am Bahnhof Rapperswil, wo sich unweit davon die erste Erlebnisstation – zum Thema Bewegen – der beiden Stationspartner, die Stadt Rapperswil Jona und der Juckerfarm auf dem Bächlihof befindet. Nach der kurzen Besichtigung der Box genehmigten wir uns unter einem schattigen Zwetschgenbaum den Znünikaffee.

In gemütlichen Tempo ging es weiter nach Schmerikon, wo wir eine kleine Trinkpause einlegten und die herrliche Aussicht über den Zürichsee genossen.
Mit dem aussergewöhlichen Duft vom Seewasser in der Nase fuhren wir weiter an Maisfeldern und frischgemähten Wiesen entlang. Auch der Duft von dürrem Emd war unverkennbar. Ein Stück weiter sichteten wir eine riesige Gemüse- und Salatplantage, eine wahre Augenweide mit diesen frischen Farben in verschiedenen grün- und weiss- bis zu violett Farbtönen.

Kurz vor Bilten brausten Züge der SOB oder der SBB durch die schöne und flache Landschaft. Nicht einmal das ohrenbetäubende Geräusch vermochte die friedliche Stimmung zu beeinflussen.
In Bilten befindet sich eine weitere Erlebnisstation unseres Partners Läderach Schoggerlebnis zum Thema Herstellen. Dort befindet sich auch das Schoggi-Erlebnis, wo man die Produktion der Schokolade hautnah miterleben kann. Weil alle Teilnehmer das Schoggi-Erlebnis schon einmal besichtigt hatten, verzichteten wir auf den Besuch in der Produktion. Ein Besuch jedoch im Laden der Firma Läderach liessen wir uns nicht nehmen. Der feinen Schoggi konnten wir nicht wiederstehen und kauften trotz der hohen Temperaturen unsere Lieblingsprodukte ein. Es wurden uns auch kleine Stückchen Schoggi oder Pralinés zum Kosten angeboten. Unsere Bedenken, zuhause flüssige Schoggi zu haben wurde spätestens an der Kasse ausgeräumt. Es wurden uns kleine Kühltäschli abgegeben, welche wir in unsere Velotaschen und Rucksäcke verstauten.

Bereits nach Mittag, meldete sich der Hunger, deshalb führte uns der versierte und kompetente Veloleiter Werner Wäfler schnurstracks nach Ziegelbrücke und weiter nach Schänis auf den Flugplatz, wo wir uns beim Mittagessen stärken und etwas erholen konnten.

Auf der Fahrt nach Lachen SZ konnten wir auf einer grossen Wiese 35 Störche beobachten. Am See genehmigten wir ein letztes Mal noch ein kühles Getränk, bevor sich die Wege der Gruppe in Pfäffikon trennte. Die einen radelten in Richtung Samstagern und die anderen zum Ausgangspunkt Rapperswil.

Mit müden Beinen und etwas lädiertem Hinterteil begaben wir uns heimwärts ins Appenzellerland, mit folgendem Fazit und ein paar Zahlen: 65 km Velofahrt, 4 1⁄2 Stunden im Sattel, Durchfahrt in 3 Kantonen (St. Gallen, Glarus, Schwyz), 35 Störche gesichtet.
Und die Erkenntnis, dass der Umweltveloweg mit der abgefahrenen Strecke und den verschiedenen Stationen unserer Partner auf der Veloroute 9 und 32 eine echte Bereicherung zum Thema Umwelt darstellt.

Es war eine schöne und heisse Velotour, an welcher durch die vielen Eindrücke und Erlebnisse all unsere fünf Sinne ausgiebig verwöhnt worden waren.

 

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