Umweltveloweg

Feierliche Eröffnung der Empa- und Eawag-Erlebnisstationen bei schönstem Herbstwetter

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Am 4. Oktober 2017 wurden unter Anwesenheit von Dübendorfs Stadtrat Dominic Müller sowie von Geschäftsleitungsmitgliedern von Empa und Eawag die beiden Erlebnisstationen «Wasser» und «Autofahren» enthüllt und der velofahrenden Bevölkerung übergeben. Als Dank für die gute Zusammenarbeit übergab der Verein Umweltvelowege Schweiz den beiden Stationspartnern Empa und Eawag einen Appenzeller Biber. Mit diesen beiden Erlebnisstationen wird der neue Umweltveloweg von St. Gallen nach Zürich wesentlich bereichert. Schön ist auch, dass der Bevölkerung dadurch eher trockene Wissenschaftsinhalte sinnlich und anschaulich nähergebracht werden können.

Die vielen Teilnehmer bewunderten nach den Ansprachen die von Eawag betriebene Erlebnisstation und das Bilderbuch zum Thema «Flüsse naturnah gestalten» sowie das liebevolle Revitalisierungsspiel, mit dem man verbaute Flüsse in naturnahe Flüsse mittels Klappen umwandeln kann. Im Bilderbuch lernt Maskottchen Cosmo einen neuen Freund, den Biber kennen, der ihm zeigt, dass die Tiere und Pflanzen an den Flüssen genügend Raum und eine natürliche Umgebung brauchen, damit sie an den Flüssen so wie der Eisvogel zurückkommen und dort wieder leben können.

In einem zweiten Teil erläuterte die Empa ihre Erlebnissstation zum Thema «Autofahren in Zukunft ohne Benzin und Diesel». Im Bilderbuch begegnet man Maskottchen Cosmo. Er möchte ein umweltfreundliches Auto kaufen. Die Empa forscht im «move Mobility Demonstrator» daran, Treibstoffe aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Das Bilderbuch gibt das Herstell-Verfahren anschaulich und kinderfreundlich wieder. Es zeigt, wie Wasserstoff aus Sonnenenergie hergestellt und dieses weiter zu Methan verwandelt wird. Nach der informativen Führung beim «move» wurden die Teilnehmer mit einem reichhaltigen Apéro verwöhnt, bei dem man sich austauschen und besser kennen lernen konnte. Herr Thomas Lichtensteiger rundete den Anlass mit einer interessanten Führung durch das Eawag Gelände und den naturnah gestalteten Chriesbach ab. Das öffentlich begehbare Gelände enthält auch einen Grillplatz. Beeindruckend waren die 32 Teichversuchsanlagen, mit denen geforscht wird. Z.B. wird aktuelle untersucht, wie der Nährstoffgehalt die Fischbestände in Schweizer Seen beeinflusst.

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